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24.03.2016

Ein Haus zum Wohlfühlen, zum Entspannen und für die Fitness

Dietmar Kluge (r.) erläuterte die Veränderungen im Badehaus für (v. l.): Klaus Stein, allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe, Stefan Rother, Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg, Bernd Stork, Leiter des Infrastrukturellen Immobilienmanagements beim Landesverband Lippe, Günter Brade, Michael Becker und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. (Foto: Landesverband Lippe)

Eigentümer des Bad Meinberger Badehauses ziehen rund ein Jahr nach Übergabe positive Bilanz

Ein Haus zum Wohlfühlen, zum Entspannen und für die Fitness – so sehen Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker „ihr“ Bad Meinberger Badehaus. Zum 1. Januar 2015 hatten sie das Bad vom Landesverband Lippe übernommen. Seitdem haben die drei Unternehmer in die Technik investiert, die Angebote im Badehaus erweitert und das Umfeld verbessert – mit Erfolg: „Die Resonanz ist sehr gut, die Besucherzahlen steigen, die Gäste loben das schöne Ambiente“, freuen sich Kluge, Brade und Becker. Bei einem Ortstermin mit Stefan Rother, Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg, und Vertretern des Landesverbandes Lippe zogen sie für das erste Jahr eine rundum positive Bilanz.

„Wir sind außerordentlich froh, dass Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker das Badehaus so erfolgreich führen“, sagte Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe. „Sie haben im Dezember 2014, als es darum ging, das Badehaus für den Kurort zu erhalten, viel Mut und herausragendes, unternehmerisches Engagement bewiesen und ganz konkret etwas für Bad Meinberg getan. Dafür gilt ihnen Dank und Anerkennung.“ Ihr allgemeiner Vertreter Klaus Stein, der für den Landesverband Lippe die Verhandlungen führte, ergänzt: „Der Masterplan, den wir seinerzeit mit vielen Bürgerinnen und Bürgern Bad Meinbergs erstellt haben, machte unmissverständlich deutlich: Das Badehaus ist von essentieller Bedeutung für Bad Meinberg. Deshalb haben wir alles daran gesetzt, eine Lösung für seinen Fortbestand zu finden und mit Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker die idealen Partner gefunden, deren Arbeit wir gern mit einem Zuschuss bis 2019 unterstützen.“

Auch Bürgermeister Stefan Rother ist mit der Entwicklung des Badehauses sehr zufrieden: „Das Badehaus zieht nicht nur die klassische Kurorte-Klientel an, sondern auch Familien mit Kindern, Jugendliche und vor allem Bürgerinnen und Bürger, die, unabhängig vom Alter, etwas für ihre Gesundheit und Fitness tun wollen. Und ich freue mich natürlich auch als Bürgermeister, dass durch die Modernisierung des Badehauses die Attraktivität der Stadt erhöht wurde. Einrichtungen wie diese sorgen dafür, dass Horn-Bad Meinberg wohnens- und besuchenswert bleibt. Das neue Konzept wird sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch neue Gäste überzeugen und für dies wurde es schließlich hergerichtet.“

Für die drei Jungunternehmer war das Badehaus eine spannende Herausforderung: „Wir haben viel investiert, sowohl finanziell als auch ideell, einiges verändert und neue Ideen entwickelt“, erläutert Kluge. So wurde wieder eine Gastronomie eingeführt, die sich über wachsenden Zuspruch freue: „Wir bieten inzwischen auch Catering für Geburtstage und Gruppen in unseren Räumen an“, ergänzt Becker. Ein Kinderspielplatz wurde auf der Wiese vor dem Eingang errichtet: „Dieser steht ausdrücklich allen Familien mit Kindern zur Verfügung, nicht nur den Nutzern des Badehauses. Er wird hervorragend angenommen und bringt Leben rund um unser Badehaus“, freut sich Brade.

Maßgebliche Neuerung war die Wiedereröffnung einer finnischen Sauna. „Wir haben zwei Saunen zusätzlich gebaut und den Saunagarten davor neu angelegt, mit Strandkörben, Liegen, Pflanzen und schönen Lichtakzenten. Sie werden hervorragend angenommen“, sagt Brade. Die Textilsauna blieb erhalten: „Sie hat ihre Berechtigung und wird ebenfalls gut angenommen. Uns war es jedoch wichtig, auch für Anhänger der finnischen Sauna wieder Möglichkeiten zu bieten“, ergänzt Becker. Saunaabende, wie z. B. die Russische Sauna, Babyschwimmen oder Progressive Muskelentspannung in der Salzgrotte gehören ebenfalls zu den neuen Angeboten, mit denen die drei Unternehmer neue Besuchergruppen erschließen konnten.

Für die Betreuung der technischen Anlagen hat der Landesverband Lippe dem Badehaus Bernd Stork, Leiter des Infrastrukturellen Immobilienmanagements beim Landesverband Lippe, sowie Mitarbeiter Johannes Overkott zur Seite gestellt: „Sie stehen uns mit Rat und Tat zur Seite“, sagt Kluge. „Wir haben z. B. neue Duschpaneele installiert, die Wasser sparen und auch hygienischer zu betreiben sind.“ Die Temperatur des Außenschwimmbeckens wurde um 2 Grad auf 26 Grad Celsius gesenkt, ebenfalls um Energie zu sparen. Und der Anteil an Biogas-Energie, die aus der Biogas-Anlage in Horn geliefert wird, wurde von 75% auf nahezu 90% gebracht, dank einer neuen Fernwärme-Übergabestation.“

Für das zweite Jahr in „ihrem“ Badehaus haben sich Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker vorgenommen, das Badehaus im Umkreis noch bekannter zu machen: „Und auch mit Vereinen wollen wir noch stärker kooperieren.“

 

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