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Zustands- und Funktionsprüfung bei privaten Abwasserleitungen

Information der Verbraucherzentrale NRW über die Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen

zur Informationsbroschüre - Infobroschüre Verbraucherzentrale NRW

zur Internetseite der Verbraucherzentrale - Link zur Verbraucherzentrale NRW



Instandhaltung von Grundleitungen

Informationen zum Thema:

  • Hausanschluss Dicht – Instandhaltung von Grundleitungen und Anschlusskanälen, Information für Grundstückseigentümer/innen. Kostenlose Broschüre des Umweltministeriums NRW, Schwannstr. 30, 40476 Düsseldorf

  • Allgemeine Information im Internet
    Internetseite des Bauministeriums NRW
    und des Umweltministeriums NRW:
    http://www.munlv.nrw.de/

  • Kreis Lippe Informationen zum Thema Private Abwasseranlagen
    Kreis Lippe - Grundstücksentwässerung

 

Wer ist für die Wartung und Instandhaltung der Grundstücksleitungen zuständig ?

Grundleitungen sind in ihrem gesamten Umfang, bis zur Grundstücksgrenze, vom Grundstückseigentümer zu bauen, zu warten und in Stand zu halten.

 

Wann ist die Dichtheitsprüfung notwendig ?

www.lanuv.nrw.de/wasser/abwasser/dichtheit.htm

Kreis Lippe - Dichtheitsprüfung

Über das Ergebnis der Dichtheitsprüfung ist eine Bescheinigung zu fertigen und diese ist bei den Stadtwerken vorzulegen. Diese Dichtheitsprüfung ist spätestens nach 30 Jahren zu wiederholen.

Bei einer Änderung von bestehenden Grund- und Anschlussleitungen ist eine Dichtheitsprüfung notwendig oder wenn bekannt ist, dass die Abwasserleitungen undicht sind, besteht die gesetzliche Pflicht zur Reparatur und Abdichtung.  

 

Wie lässt sich feststellen, ob die Grund- und Anschlussleitungen dicht sind ?

Der Grundstückseigentümer kann durch einen Blick in seinen Hauskontrollschacht selbst einen ersten Hinweis auf die Dichtheit seines Hausanschlusskanals bekommen.
Gerade im Herbst und Frühjahr sind die Grundwasserstände besonders hoch.
Ist zu diesen Zeiten kein stetiger Durchfluss von klarem Wasser im Hauskontrollschacht zu beobachten, ist dies ein Hinweis auf einen dichten Hausanschlusskanal.
Wird allerdings in diesen Zeiträumen ein stetiger Klarwasserdurchfluss festgestellt, deutet dies auf eine falsch an den Schmutzwasserkanal angeschlossene Drainage oder einen Defekt an der Rohrleitung hin.

In diesem Fall ist eine genauer Untersuchung der Ursache notwendig:

Nach vorheriger Reinigung der Grundleitung mittels Hochdruck-Spüldüsen, erfolgt eine optische Inspektion mit einer Kanal-TV Kamera.

Hier wird der Zustand der Leitung bzw. alle sichtbaren Schäden festgestellt. Das anzuwendende Sanierungsverfahren ist abhängig von den festgestellten Schäden und der Zugänglichkeit des Hausanschlusses.

Heute ist in vielen Fällen eine Sanierung ohne Aufgrabung der Leitung unterirdisch bzw. von innen möglich.
Einzelschäden können durch Injektionsverfahren oder durch abschnittsweise Auskleiden der Rohre (Inliner) von innen repariert und abgedichtet werden.

Bei umfangreichen Schäden, Unzugänglichkeit oder fehlender Revisionsöffnung muss die komplette Leitung in geschlossener oder offener Bauweise erneuert werden. Unzugängliche Leitungen sind möglichst durch zugängliche Leitungen zu ersetzen. (z.B. unter der Kellerdecke oder an der Gebäudeaußenwand entlang)

 

 

Ihr  Hausanschluss

Bei der Errichtung von Hauskontrollschächten auf Ihrem Grundstück sind einige technische Regeln zu beachten.
Es gelten folgende Auflagen für die Ausführung von Schächten:

  • Alle Entwässerungseinrichtungen auf Ihrem Grundstück sind nach der DIN 1986 "Technische Bestimmungen für den Bau von Grundstücksentwässerungsanlagen" anzulegen und zu betreiben.
  • Arbeiten an Entwässerungsanlagen müssen fachgerecht nach besonderen Vorschriften der Stadt und der DIN 1986 durchgeführt werden. Des Weiteren sind die Unfallverhütungsvorschriften, gemäß Berufsgenossenschaft, zu beachten.
  • Die Abdeckung der Schächte muss in einem in Falz liegenden Deckel erfolgen. Im Bereich von Zufahrten sind Schachtabdeckungen nach DIN 1229 zu verwenden. Der Schachtdeckel muss sich jederzeit abheben lassen, darf also nicht mit Erdreich oder durch eine Wegbefestigung verdeckt werden. In die Kontrollschächte sind Schmutzfänger einzuhängen.
  • Die Kontrollschächte sind in der Regel nicht mehr als 2 m von der Grundstücksgrenze entfernt zu errichten.
  • Die Schächte sind mit Einstieghilfen in Form von Sicherheitssteigeisen oder Steigbügeln auszurüsten. 
  • In versiegelten Flächen ist die Schachtabdeckung höhenmäßig so anzulegen, dass kein Oberflächenwasser gebündelt durch die Lüftungsöffnungen eindringen kann.
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