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29.08.2019

Tag des Denkmals

Burg Aussenansicht

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Heimatverein Horn e.V., in Kooperation mit dem Denkmalamt der Stadt Horn Bad Meinberg, am bundesweiten Tag des offenen Denkmals, am 8. September 2019

Das übergeordnete Thema lautet: Modern(e) Umbrüche in Kunst und Architektur

Die Burg Horn ist ein Beispiel für eine neue „denkmalgerechte Nutzung“.

Sowohl in der Architektur als auch aus der Geschichte der Besitzer und ihrer Bewohner lässt sich der Wandel der Nutzung über die Jahrhunderte erkennen und neu erleben.

Im mittelalterlichen Teil der neu gestalteten Museumsräume zeigt der Heimatverein Horn e.V. als Dauerausstellung Werke der Künstlerbrüder  Robert  und Karl Henckel.

Zum Tag des offenen Denkmals wird diese Dauerausstellung durch eine Sonderausstellung  vieler Exponate  aus Privatbesitz und dem Fundus des Burgmuseums erweitert.

Zwei Brüder – zwei Wege zur Kunst  

Bildhauer und Maler: Robert und Karl Henckel aus Horn  

Die Auswahl  der Arbeiten fiel den Mitgliedern des Heimatvereins Horn nicht leicht. Ziel ist, die Vielseitigkeit der beiden Künstler in ihren unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Epochen ihres Wirkens zu präsentieren.

 

In der 2017 erschienenen Biografie von Hans Jürgen Liesen über  Robert Henckel, schreibt der Verfasser “Ältere Horner erinnern sich noch an ihn, den Künstler und Bildhauer, Heimatfreund und Sammler.“ In der Altstadt entdeckt noch heute das aufmerksame Auge viele Spuren seines Wirkens. Steinskulpturen, Holz-, und Steinreliefs an Häusern und Grabsteinen auf dem Friedhof. Dass wir heute in Horn ein Museum haben, ist weitestgehend sein Werk. Das Burgmuseum hieß zwischenzeitlich einmal „Robert Henckel Heimatmuseum“.

 

Robert Henckel (1877 1946) war ein Meister der Tierplastik, sei es in Holz oder in Stein. Aus gleichem Material sind Reliefs, in denen er überwiegend Menschen seiner Heimat - wie den für Horn legendären Nolten, Simon -   darstellt. „In ihrer schlichten, eindruckstiefen Art und Gestaltung hinterlassen diese Kunstwerke den überzeugenden Eindruck: diese Menschen sind so, wie der Künstler sie dargestellt hat.“(H.J.Liesen)

 

Karl Henckel (1881 – 1950)  war Maler und Grafiker. In der Dissertation von 1991 über die Werke Karl Henckels , vorgelegt von Hans Friedrich Meyer aus Horn, lesen wir: “ Der etablierte Maler ist sowohl in Dresslers Künstlerhandbuch als auch im Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts verzeichnet.“  Zu seinen künstlerischen Techniken zählen Bleistift-, Kohle-, Kreide-, Federzeichnungen, Lithographie sowie Pastell -, Gouache- und Ölmalerei. Karl Henckel, der bescheidene Künstler, gewinnt  schon zu Lebzeiten Anerkennung und Ansehen. Von 1926 bis 1946 leitete er den Lippischen Künstlerbund.

 

In der Sonderausstellung sind Einblicke in die vielfältigen und umfangreichen Werke und künstlerischen Techniken der Brüder zu sehen.

Der Heimatverein Horn e. V. lädt am Sonntag, 8.September 2019 zu seiner Veranstaltung ein.

Ab 14: 00 Uhr Öffnung der Burg und des Burgmuseums

17:00 Uhr Vernissage im Burgmuseum: Zwei Brüder – zwei Wege zur Kunst / Bildhauer und Maler:  Robert und Karl Henckel aus Horn

 

      Begrüßung : Anne Oelers-Albertin

      Einführung in die Ausstellung: Hans Jürgen Liesen

      Musikalische Begleitung: „3U“ Friedhelm, Arndt und Sarah Urhahn, Saxophon, Gitarre

 

Das Musikertrio und der Heimatverein Horn e.V. laden nach der Eröffnung zum Betrachten, Hören, Verweilen und Plaudern mit kleinem Umtrunk herzlich ein.

Eintritt frei

Autor: Heimatverein Horn e.V., Anne Oelers-Albertin 

 

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