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14.11.2022

Bürgermeister besucht Kleiderkammer in Bad Meinberg

Bürgermeister Heinz-Dieter Krüger (r.) hat gemeinsam mit den  Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes die ehrenamtlichen Helferinnen der Kleiderkammer in Bad Meinberg besucht.

Aus der Flüchtlingswelle ging 2015 die Kleiderkammer in Horn-Bad Meinberg hervor. Seit 2018 ist diese in der städtischen Flüchtlingsunterkunft der ehemaligen Gaststätte Quellenhof untergebracht. Die erhöhten Fluchtströme aus der Ukraine zeigen aktuell wieder die Bedeutung des Angebotes. 

Anfang November hat Bürgermeister Heinz-Dieter Krüger daher gemeinsam mit den städtischen Sozialarbeiterinnen Annika Kiene und Patricia Neustädter der Kleiderkammer einen Besuch abgestattet, um den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit zu danken.

Die Kleiderkammer ist immer mittwochs von 13:30 bis 16:00 Uhr geöffnet. Bereits ab 13 Uhr ist die Abgabe von Kleidungsstücken möglich. Oftmals stehen die Kundinnen und Kunden bereits 30 Minuten vor Öffnung vor der Tür im Quellenhof. „Das spricht auf der einen Seite für das tolle Angebot, dass hier geboten wird“, stellt Bürgermeister Krüger fest: „Auf der anderen Seite zeigt es aber auch, dass der Bedarf bei den Bedürftigen leider sehr hoch ist.“

Der Fundus der Kleiderkammer verfügt über eine große Auswahl. Die Kleidungsstücke können für einen kleinen Betrag von wenigen Cent bis ein paar Euro erworben werden. Jacken und Mäntel sind dabei etwas teurer als beispielweise Hosen oder T-Shirts. Von diesem Einnahmen, den Spenden und dem städtischen Zuschuss werden Dinge wie Handtücher oder Unterwäsche gekauft, die nicht gebraucht angeboten werden können. Der Gegenwert erhöht aber auch die Wertschätzung für die neuen Kleidungsstücke aus der Kleiderkammer.

Das Angebot richtet sich an Bedürftige mit Sozialhilfeausweis sowie Geflüchtete.

Aktuell werden neben Kleidung besonders Haushaltsmittel wie Teller gesucht. Dabei betonen die Damen allerdings, dass es sich um gute Materialien handeln muss. Bei Kleidung werden nur saubere und brauchbare Stücke angenommen. Zudem sollten die Kleidungsstücke nicht grundsätzlich aus der Mode gekommen sein.

Mit dem Verein  agape aus Lemgo gibt es eine Kooperation, die aussortierte Sachen annimmt und weiterverwendet, wenn diese nach einem Jahr keine neue Heimat gefunden haben.

In den frühen Tagen hat besonders der Austausch bei Kaffee und Keksen mit den syrischen Geflüchteten für persönliche Verbindungen gesorgt. Aufgrund der Corona-Pandemie war der Austausch in den letzten Jahren nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Aufgrund des Schutzkonzeptes kann auch immer nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig die Kleiderkammer besuchen.

Einzelne Anfragen und Terminvereinbarungen sind unter der Nummer 0176/69896226 bei Karin Bachmann möglich. Dort können sich Spendeninteressierte auch erkundigen, was aktuell benötigt wird.  

Autor/in: Pressestelle Stadt Horn-Bad Meinberg, Sebastian Vogt

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