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24.12.2022

Jahresrückblick der Stadtverwaltung 2022

2022 war ein herausforderndes Jahr für die Stadtverwaltung. Neben der alltäglichen Arbeit standen auch wieder viele Projekte für die Umsetzung oder den Abschluss an. Vom Industriepark über die Ortsteile zu personellen Änderungen innerhalb der Verwaltung hat sich viel bewegt. Gleichzeitig sorgten die Folgen des Krieges in der Ukraine für eine deutliche Mehrbelastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hier blickt die Verwaltung auf das vergangene Jahr zurück. 

Januar

Das neue Jahr begann für die Stadtverwaltung mit einer entscheidenden Neueinstellung. Claus Müther wurde als neuer Leiter für den Fachbereich Stadtentwicklung, Bauen und Liegenschaften eingestellt. Diese Aufgabe führt er zunächst gemeinsam mit Martin Heim aus, bis dieser im nächsten Jahr in den Ruhestand geht.

Vereinsgründung LAG Lippischer Südosten

Die Bewerbung des Lippischen Südostens als LEADER Region ging mit verschiedenen Bürgerwerkstätten voran. Aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie zunächst nur digital. Im März wurde die Regionale Entwicklungsstrategie eingereicht. Im Sommer folgte die Zusage aus Düsseldorf: Die Bewerbung war erfolgreich! Die Lokale Aktionsgruppe befindet sich aktuell in der Gründung, sodass nach der Genehmigung des EU-Haushaltes zu Beginn des nächsten Jahres der Förderantrag für das Regionalmanagement gestellt werden kann. Dieses wird zukünftig einzelne Vorhaben bei ihrer Bewerbung um Fördermittel unterstützen. 

Februar

Mitte Februar sorgten mehrere Sturmtiefs für Aufregung. Aufgrund der extremen Witterung fiel sogar der Unterricht an Horn-Bad Meinbergs Schulen aus.  Besonders schwere Schäden wie in Paderborn oder Höxter blieben allerdings aus. Eine der ältesten Eichen im Historischen Kurpark in Bad Meinberg überstand den Sturm allerdings leider nicht.

Gelockert wurden die strengen Corona-Schutzmaßnahmen. Das Land hob Zugangsbestimmungen für Geimpfte und Genese im Einzelhandel auf. Auch Kontaktbeschränkungen für Immunisierte entfielen. Im April entfielen auch die meisten Maskenpflichten.

Ukraine Spendenaktion

Am 24. Februar begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Solidarität aus Horn-Bad Meinberg war groß. Der Stadtrat solidarisierte sich mit den Menschen in der Ukraine. Der Lippische Südosten organsierte kurzfristig einen Hilfskonvoi, der unter Begleitung der Freiwilligen Feuerwehr Spenden aus Horn-Bad Meinberg an die Ukrainische Grenze brachte. Viele Geflüchtete kamen in privaten Unterkünften unter. Aber auch die Stadtverwaltung baute ihre Unterbringungskapazitäten aus. So wurde ein leer stehendes Gebäude des Hermannshofs in Holzhausen-Externsteine angemietet. 

März

Anfang März wurde der Bebauungsplan für die Erweiterung des Industriepark Lippe beschlossen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Liegenschaften und der Rat brachten das Verfahren mit der Abwägung der Stellungen der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange zum Abschluss.

Anschließend wurde mit der Firma Amazon ein Kaufvertrag über ein Grundstück im Industriepark geschlossen. Nachdem im Frühjahr vorbereitende Maßnahmen und erste Erdarbeiten begannen, finden inzwischen die Arbeiten am Fundament statt. In Kürze beginnt die Vormontage der Fertigteile. Die Erdarbeiten sollen im Frühjahr 2023 abgeschlossen sein, im Anschluss beginnt die Hauptmontage. Es entsteht ein Logistikzentrum mit bis zu 1.000 Arbeitsplätzen.  

April

Im April sanierten die Stadtwerke Horn-Bad Meinberg einen stark baufälligen Regenwasserkanal unter der B239. Nach Abschluss der Arbeiten begann die Sanierung der Brunnenstraße. Sowohl vor dem ehemaligen Hotel „Zum Stern“ als auch im Bereich des Kaiser-Wilhelm-Denkmals wurde die Fahrbahn repariert.

Bis zum April hatten 300 Personen aus der Ukraine im Horn-Bad Meinberg Zuflucht gefunden. Horn-Bad Meinberg gehörte damit neben Augustdorf und Lage zu den Kommunen mit den verhältnismäßig meisten Aufnahmen im Kreis Lippe.

Zum Ende des Monats ging Ingo Barz, langjähriger Kämmerer und Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, in den Ruhestand. Auf ihn folgt Tim Sölter.

Der Pakt für den Sport wurde von der Stadt und dem Stadtsportverband unterzeichnet.

Mai

Im Mai wurde die Umflut des Niederbeller Baches weitgehend fertiggestellt. Damit soll der Stadtteil zukünftig besser vor den Folgen eines möglichen Hochwassers geschützt werden.

In der Leistungsbewertung der lippischen Feuerwehren stellten diese im Schulzentrum in Horn ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Eröffnung Nördliche Wallanlagen

Zum Tag der Städtebauförderung wurden die umgestalteten nördlichen Wallanlagen eröffnet.  Bereits im vergangenen Jahr hatte ein ehrenamtlicher Arbeitseinsatz den Bereich freigeschnitten. Daraufhin hat ein Fachunternehmen weitere Obstbäume angepflanzt, einen neuen Radweg erstellt und den Zufluss zum Steckers Teich freigelegt.

Am 15. Mai fand die Wahl zum nordrhein-westfälischen Landtag statt. Zahlreiche ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer waren im Einsatz, um einen reibungslosen Verlauf sicherzustellen. Die Beteiligung der Briefwahl nahm einen großen Anteil der Stimmabgabe ein.

Ende des Monats unterstützen die Stadtwerke, der städtische Bauhof und die Freiwillige Feuerwehr den Landesverband Lippe und den Kreis Lippe bei ersten Maßnahmen gegen die Austrocknung des Norderteichs. Aufgrund einer andauernden Trockenheit über den Sommer verschlechterte sich der Zustand des Gewässers allerdings im Laufe des Jahres. Umweltverbände sind besorgt, während Kreis und Landesverband weitere Maßnahmen prüfen.

Ende Mai wird außerdem der neue Bürgerradweg in Wehren eingeweiht. 

Juni

Anfang Juni begann die Bürgerbeteiligung zum Sportentwicklungsplan. Bereits vor einem Jahr hatte sich ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik, Stadtsportverband und Schulen gebildet,  um den Plan auf den Weg zu bringen. Neben den Sportstätten und dem Vereinssport werden dabei ebenfalls sportliche Freizeitaktivitäten unter die Lupe genommen. Auch Schulen, Kindertagesstätten und Sportvereine wurden vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung, das die Stadt mit der Erstellung des Planes beauftragt hat, befragt. Bis Ende des Jahres soll er fertiggestellt und im neuen Jahr politisch beraten werden.

Mit dem Shuttleservice der LTM können Besucherinnen und Besucher die Lavendelfelder schnell und kostenlos erreichen.

Passend zur Blüte der Lavendelfelder in Fromhausen wurde erstmals ein Shuttleservice für die Besucherinnen und Besucher angeboten. Damit sollte dem Parkchaos der letzten Jahre Einhalt geboten werden. Die Firma Taoasis und die Stadt hatten dazu in Zusammenarbeit mit der Lippe Tourismus und Marketing (LTM) und der GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg (GuT) ein gemeinsames Konzept erarbeitet.

Ende Juni sorgte ein vermeidlicher Bombenfund bei Abrissarbeiten in Leopoldstal für Aufregung. Innerhalb kurzer Zeit stellte sich das Objekt jedoch statt einem Blindgänger als harmloses Metallteil eines Kamins heraus. 

Juli

Im Juli bot der Horn-Bad Meinberger Kultursommer erneut ein besonderes Programm.

Im Juli startete zudem die frühzeitige Beteiligung für den Bebauungsplan H30 „Industriestraße“, inzwischen H2 „Energiepark“, mit dem die Stadt das ehemalige Hornitex-Gelände überplant. Damit soll ein behutsamer Übergang vom Horner Industriegebiet zum touristischen Bad Meinberg geschaffen werden. Zentraler Ansatz ist die Nutzung der Energiezentrale für die Produktion und Nutzung von Wasserstoff. 

August

Förderbescheid Kunstrasenplatz

Im August gab es gute Neuigkeiten für den Sport in Horn-Bad Meinberg: die Förderung für den langersehnten Kunstrasenplatz soll endlich kommen! 750.000 Euro gibt das Land NRW zu den Kosten von über 1 Mio. Euro dazu. Im Dezember übergab NRW-Bauministerium Ina Scharrenbach persönlich den Förderbescheid im Eggestadion. Der Umbau soll im nächsten Jahr erfolgen. 

September

50JahreHBM_MH_008

Im September hat die Stadt die Feierlichkeiten zum 50 jährigen Stadtjubiläum nachgeholt. Am Festwochenende wurde mit der Feierstunde im Kurtheater, auf der Bindestrichbühne und auf dem Hörnchenfest an die Kommunalreform erinnert und die Vielfalt der Bindestrichstadt zelebriert.

Zu dem Jubiläum ist auch eine Delegation aus Horn-Bad Meinbergs französischer Partnerstadt Villedieu-les-Poeles vor Ort. 

Oktober

Der Bau der Mobilstation am Horner Bahnhof erfolgte im Oktober. Sie bietet eine Kombination aus modernen Fahrradabstellanlagen mit Lademöglichkeiten für E-Bikes, Ladesäulen für E-Autos, Parkplätzen sowie digitalen Anzeigetafeln, die die Fahrten der Bahn und der Busse anzeigen. In Horn wurde zudem das Pflaster der  Straße „Am Bahnhof“ ausgetauscht und neue Taxi-Haltestellen errichtet. Die Fahrrad-Garage wird zum neuen Jahr an den Start gehen.

Schlechte Nachrichten gab es für die Mutter-Kind-Klinik am Schanzenberg. Die AWO OWL gab bekannt, sich von der Einrichtung trennen zu wollen. Ende Oktober wandte sich der Stadtrat in einem offenen Brief an den Vorstand mit dem Apell, eine mögliche Schließung zu verschieben, bis ein neuer Träger für die Einrichtung in Bad Meinberg gefunden werden kann.

Stern Gesundheitszentrum

Die Stadt übernimmt das Stern Gesundheitszentrum vom Landesverband Lippe. Damit soll das Gebäude wieder einer Nutzung für den Gesundheitsstandort Horn-Bad Meinberg  zugeführt werden.

November

Über die Billigkeitsrichtline zur Förderung kommunaler Klimaschutzinvestitionen hat die Stadtverwaltung zwei neue E-Fahrzeuge angeschafft. Damit können der Bürgermeister und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihre Dienstfahrten zukünftig klimaschonend durchführen.

Über das Projekt „Wasser im Fluss“ konnten Teile der Renaturierung der Napte abgeschlossen werden. Der gradlinige Verlauf wurde großflächig umgelegt. Der Kreis Lippe hatte das Areal für den Naturschutz gekauft. Die neu geschaffenen Auen bieten dafür viele Möglichkeiten. Auch touristisch soll das Gebiet in direkter Nachbarschaft zum Norderteich ein Anlaufpunkt werden.  

Dezember und Ausblick

Etwas früher als gewohnt fand der diesjährige Christkindlesmarkt in Bad Meinberg statt. Dafür gab es mit den berühmten  Coca-Cola Trucks ein ganz besonderes Highlight.

Ideenkarte Klimaschutz

Mitte Dezember startet die Ideenkarte für das Klimaschutzkonzept. Dieses wird von Klimaschutzmanager Lorenz Weimer, der seit Juni neu bei der Stadtverwaltung ist, erstellt. Unter https://www.ideenkarte.de/horn-badmeinberg/ können die Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge zu verschiedenen Themenbereichen einbringen.

Ausblick

Im neuen Jahr soll der offizielle erste Spatenstich für den Kotzenbergschen Hof erfolgen. Während bereits im Hintergrund fleißig geplant und gewerkelt wird, nimmt damit der Umbau zu einer Bürgerzentrum Fahrt auf.

Nach 50 Jahre Horn-Bad Meinberg gibt es 2023 das nächste große Jubiläum: 775 Stadtrechte Horn. Für Anfang November planen Stadtverwaltung, IHG, Heimatverein Horn und zahlreiche weitere Beteiligte ein Festwochenende rund um die Burg.

Für Bad Meinberg steht im nächsten Jahr die Rezertifizierung als Staatsbad an. Während in 2022 die Vorbereitungen getroffen worden sind, geht es nun an die offizielle Überprüfung. Daran anschließend soll die Aufwertung des Seekurparks zum Mehrgenerationenpark beginnen. 

Autor/in: Pressestelle Stadt Horn-Bad Meinberg, Sebastian Vogt

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