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Städtepartnerschaften

Die Stadt Horn-Bad Meinberg unterhält Städtepartnerschaften mit Villedieu-les-Poêles in Frankreich und Bad Kudowa in Polen.

Die Städtepartnerschaften werden durch den Partnerschaftsverein Horn-Bad Meinberg e. V. betreut.

Villedieu-les-Poêles

Die Stadt Villedieu-les-Poêles liegt in der Normandie, etwa 20 km von der Atlantikküste entfernt, unweit von St. Michel. Sie hat etwa 4.500 Einwohnerinnen und Einwohner.

Ihre Entstehung steht im Zusammenhang mit den „Barmherzigen Brüdern von St. Johann von Jerusalem“, die im 12. Jahrhundert einen Ordensbezirk mit Namen „Villedieu“ in der Normandie gründeten. Alsbald siedelten sich dort Kupferschmiede an, die sich auf die Erzeugung von Pfannen („poêles“) spezialisiert hatten. Diese Produkte der Stadt wurden weltbekannt und führten zu der Namensgebung „Villedieu-les-Poêles“. Die Kupferwerkstätten bestehen noch heute, doch werden jetzt dort vornehmlich Gefäße für den privaten Gebrauch sowie Souvenirs hergestellt. Die Kupferindustrie hat sich schon im 12. Jahrhundert mit der Gründung einer „Commanderie“ des Malteserordens aufgegliedert. Das Zentrum dieser alten Tätigkeit war die „Cour du Foyer“, wo das gesamte in Villedieu-les-Poêles verarbeitete Metall vorbereitet und geschmolzen wurde. In einem Kupfergeschirrmuseum kann heute eine alte Kupferwerkstatt besichtigt werden.

Bedeutsam ist daneben eine Glockengießerei, in der bis zu 10 Tonnen schwere Glocken für Kirchen und Dome der ganzen Welt gegossen werden. Geprägt wird die Stadt zudem durch eine hochentwickelte Landwirtschaft und den Fremdenverkehr.

Bad Kudowa

Die Stadt Bad Kudowa, heute Kudowa Zdrój, liegt im Westen der Grafschaft Glatz, nur wenige Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt. Nach Norden und Osten ist es vom Heuscheuergebirge geschützt. Sie hat etwa 10.800 Einwohnerinnen und Einwohner.

Bad Kudowa besitzt den Status eines Kurortes und ist einer der ältesten Kurorte in Europa. Die ersten Berichte über Kudowa stammen aus dem Jahre 1477. Im Jahre 1580 wurde die erste Heilquelle entdeckt und von 1870 an entwickelte sich der Kurbetrieb. Die kohlensäurehaltigen Quellen helfen unter anderem bei Herz-, Blut- und Nervenkrankheiten, weshalb Kudowa als erstes deutsches Herzbad gilt. Schon 1939 wurden 16.000 Kurgäste gezählt. Heute verfügt das Bad über rund 600 Betten.

Die Sanatorien, Hotels, Pensionen und Fremdenheime des Ortes sind teilweise im Jugendstil mit Anleihen an regionale Schweizer Stilelemente errichtet. Malerische Landschaften, zahlreiche Mineralquellen, Gebirgs- und Talformationen bilden eines der schönsten Touristik- und Erholungsgebiete Polens.

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