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04.10.2019

Junge Talente jonglieren mit zauberhaften Klängen - Schülerkammerkonzert in der Johannes-Brahms-Musikschule


Auf dem Foto sehen Sie fast alle Mitwirkenden beim Musizieren des Musikschul-Jingles. (© Johannes-Brahms-Musikschule)
© Johannes-Brahms-Musikschule

Das Schülerkammerkonzert am vergangenen Mittwochabend in der Aula der Johannes-Brahms-Musikschule war eine wahre Fundgrube für schöne und auch besondere Klänge. Gleich zu Beginn mischten sich im Musikschul-Jingle „Music is Fun“ die Klangfarben von Klarinetten, Flöten, Bratschen, Klavier und Akkordeon zu einem ungewöhnlichen, aber erfrischend lebendigen Ensemble. Dieser Jingle, geschrieben von der Kompositionsschülerin Lotte Knappmann, gehört in diesem Jubiläumsjahr der Musikschule anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens fest zum Programm jedes Konzerts.

Im sehr gut ausgearbeiteten Vortrag des anspruchsvollen Concertino op. 26 von Carl Maria von Weber wusste Alexander Antipov seine Klarinette mal sanft, mal volltönend und teilweise sehr virtuos durch die häufig wechselnden Tempi und Charaktere zu führen. Auch Kristina Hentschel bewegte sich mit ihrer Querflöte in dem nachfolgenden russischen Zigeunerlied von Wilhelm Popp souverän und differenziert durch das wirkungsvoll geschriebene Werk. Einen besonders filigranen Klang verlieh Anton Hackl einer Sonate von Domenico Cimarosa, indem er sie in einer Bearbeitung für Knopfakkordeon interpretierte. Lea Splisser konnte dem Präludium für zwei Violinen von Dimitri Schostakowitsch in der Bearbeitung für Viola und Cello eine sehr wohlklingende, warme Färbung verleihen. Die Elegie op. 44 von Alexander Glasunow für Bratsche und Klavier erklang sehr emotional und leidenschaftlich.

Findet man in Schülerkonzerten schon nicht sehr häufig eine Viola im Programm, so ist ein Werk für eine kleine Trommel solo eine absolute Rarität. Voller Spannung folgte das Publikum Marc Messinger durch eine fünfsätzige Suite, die trotz des in seinen tonlichen Möglichkeiten sehr reduzierten Instruments äußerst abwechslungsreich war. Marc setzte Schlegel mit Holz, mit Filz oder auch mit Besen äußerst präzise ein und entlockte der Trommel Klangfarben, wie man sie als Laie nicht vermuten würde.

Diesem Höhepunkt des Konzerts folgte ein weiterer mit dem Duo Concertant op. 10 von Friedrich Kuhlau für zwei Flöten. Hanna Kewitzki musizierte mit ihrer Lehrerin Jakobe Schaller-Schönhoff gemeinsam so homogen, dass die Töne der beiden Querflöten miteinander zu verschmelzen schienen.

Eine weitere Klangfarbe bot Torsten Brack, der als zurzeit jüngster Schüler in der Studienvorbereitenden Abteilung der Musikschule Kontrabass als Hauptfach spielt. Sehr sicher bediente er das ihn derzeit noch deutlich überragende, große Streichinstrument und entlockte ihm erstaunlich intensive Töne in dem ursprünglich für Cello und Klavier gedachten „Après un Rêve“ von Gabriel Fauré.

Einen pfiffigen Abschluss bildete das Klarinettenduo Ellen Teiwes und Theresa Kohler mit dem Tango „Olé!“ von James Rae. Man hätte den jungen Talenten gerne eine voll besetzte Aula gewünscht. Diejenigen, die gekommen waren, genossen ein sehr niveauvolles Konzert mit einigen neuen Erfahrungen.

Eine Pressemitteilung der

Musikschule für Detmold, Blomberg und Horn-Bad Meinberg
Leiterin: Frau Greschok
Woldemarstraße 23
32756 Detmold
Telefon: 05231/92690-0
Fax: 05231/92690-1
Internet: http://www.Johannes-Brahms-Musikschule.de/
E-Mail: johannes-brahms-musikschule@detmold.de
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Autor: Johannes-Brahms-Musikschule 

 

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