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05.06.2020

Haus Tille-Reineke - Gemeinsam an etwas arbeiten, eine Idee konkret werden lassen: ein Ort mit Potential

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Das leerstehende Gebäude Tille-Reineke bietet Orte für das Gemeinwohl und das Schaffen. Das sichtbare Ergebnis ist der Ausdruck eines demokratischen Gestaltungsprozesses: Was macht man mit einem historischen Gebäude für Horn?

Eine Frage, deren Antwort sich an Standorten im historischen Stadtkern in gebauten Raum übersetzt. Unter dem sprichwörtlichen Dach sollen die Themen Demokratie, Beteiligung, Integration und Bildung zusammengeführt werden.

„Wir bauen Demokratie!“ ist die Projektkulisse für das Gemeinwirken im historischen Stadtkern, innerhalb derer das Aufeinandertreffen von Menschen mit unterschiedlichen Lebensgewohnheiten in einer nur marginal integrierenden Gesellschaft zum Positiven gewendet wird. Übergreifend schaffen Menschen partizipativ Angebote für Menschen, die miteinander sprechen, handeln und bilden. Im Kern geht es eben darum, Anfänge und Identifikationsorte positiv und demokratisch zu begreifen. Das Koordinationsteam weiß: Abbruch ist kein Aufbruch! Auch das Thema Hausmann, Lippischer Demokrat erster Stunde, wird beleuchtet und in Zusammenhang mit dem aktuellen Ringen um demokratische Prozesse gestellt.

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Dafür hatte das Team um Heinz Blome einen Anpack gefunden. Bereits am vergangenen Montag hatte Frank Kuhlmann Leuchtregale für die Schaufenster-Präsentationen extra angefertigt und eingepasst und der Elektriker Rulle passte anschließend die Leuchtmittel in die jeweiligen Gestelle ein. Der Bürgermeister bedankte sich für ide unkomplizierte Hilfe.

„Wir setzen damit Signale, durchaus im sprichwörtlichen Sinne“ so Stadtteilmoderator Thorsten Försterling – denn Licht lockt bekanntlich Leute. Und da sei es eben eine gute Methode, ein Schaufenster seiner ursprünglichen Bedeutung zu zuführen „es geht um den Eindruck und den Einblick“. Worauf, das hat Thorsten Försterling allerdings nicht verraten. „Das wird sich in den kommenden Wochen zeigen.“ Tille-Reineke soll eine echte Adresse werden, ergänzt Marc Wübbenhorst. Die Stadtteilmoderatoren hatten das Objekt Tille-Reineke bereits mit Schülern im Projekt „Architektur macht Schule in Augenschein genommen“. Das leerstehende Baudenkmal beherbergte früher einen Landhandel, heute zählt es zu den sogenannten Schrottimmobilien. Dass dieser Zustand nicht so bleiben soll, davon ist Bürgermeister Stefan Rother überzeugt.

„Solche Objekte wollen wir erhalten aber auch neue, experimentelle Nutzungen erproben und zulassen“ fasst Blome das Anliegen zusammen.

Foto: Thorsten Förterling, Stadtteilmoderation

Autor/in: Marc Wübbenhorst - Prozesssteuerung IHK Horn-

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